Das „Wasserhäusle“ ist der heute noch sichtbare Teil des ehemaligen Staatlichen Neckarwasserwerks. Konflikte um Wasser prägen die Geschichte Stuttgarts seit ihren Anfängen. 1861 ordnete König Wilhelm I. den Bau eines Staatlichen Wasserwerkes an. Das Wasser wurde aus dem Mühlkanal in Stuttgart-Berg entnommen und zur Sandfilteranlage oberhalb der Staatsgalerie gepumpt. Vom ehemaligen Staatlichen Neckarwasserwerk in der Werastraße ist ein Betriebsgebäude aus dem Jahre 1861 erhalten geblieben, das „Wasserhäusle“. Dieses kleine Fachwerkgebäude gehört zur sogenannten Sachgesamtheit eines technischen Baudenkmals. Heute werden das Wasserhäusle und der dazugehörende Garten als Orte der Begegnung von Nachbarschaft, dem CASA Schützenplatz e.V., und der John-Cranko-Schule genutzt.